Helmut Hannig - Der Hase der Tee trinkt

zurückSTICHWORTE der Galerie des a b c ...

STICHWORTE   der Galerie des a b c ...

Stichworte der Galerie des a b c ...
mit einundzwanzig Originaldrucken im Schuber

‚ Stichworte ’ der Galerie des abc… 8 Broschüren, 24 x 33 cm, je 12 Seiten mit 21 Original Holz- und Linoldrucken , Fadenheftung im Schuber, signiert und nummeriert. Limitierte Auflage. ISBN 978-3-929551-85-3 Euro 174,--


In der Nachfolge meines Buches „lektyrische artefacte“ Galerie des a b c … mit 26 Künstlerporträts steht diese Arbeit Pate, fragmentarische Lyriktexte zu meinen Schluss-betrachtungen zu machen, um erneut über Adjektive von ‚ambivalent – zölibatär’ thementragend dem Abc zu folgen.
Hier führte die Auswahl von Adjektiven zu erweiterten Anschauungen, differenzierten Einlassungen und Hintergründe gesellschaftlicher Belange sowie persönlicher Begegnungen, die hier zum Ausdruck kommen.

Dieser Arbeit sind ebenfalls Illustrationen angefügt, die die „sieben freien Künste“ –
Grammatik – Rhetorik – Dialektik – Arithmetik – Geometrie – Musik – Astronomie – symbolhaft in Farbholzdrucken darstellen wollen. Die ausgewählten Motive verstehen sich zum Teil im assoziativen Nachempfinden an die Vorgaben von Zeichnungen, die Stefano della Bella und Jean-Honoré Fragonard vorgelegt haben.

Die Basis der Holzdrucke – hier liegen Linolschnitte vor – sind verschiedene Fragmente von Augenschalen, die um 600-300 aus vorchristlicher Zeit stammen und nachweislich in etruskischen Nekropolen in Vulci/Toskana gefunden wurden.
Es handelt sich hier um Artefakte attisch-schwarzfiguriger Augenschalen, die im „corpus vasorum antiquorum“ Band 77, die von Dr. B. Fellmann katalogisiert und beschrieben worden sind.
Die Augenschalen vom Typus A sind unterschiedlich gestaltet, im Wesentlichen bilden sie ein rundes oder ovales Becken mit einem niedrigen, kompakten Fuß und kräftiger Standplatte. Im Becken selbst befindet sich ein zentrales Medaillon mit dünnen Randstreifen. Die Außenseiten der Keramikschalen wurden mit großen Kontur-Augen tongrundig und mit ausgesparter Sklera dargestellt, die Irisringe von innen nach außen verschiedenfarbig angegeben. Die unterschiedliche Motivwahl gibt den damaligen sehr abwechslungsreichen Zeit- und Kunstgeschmack wieder.

Auf den jeweiligen Buchstaben-Titelseiten sind meinen Texten, Porträt-Profile der sogenannten „sieben Weisen“ von Griechenland vorangestellt, die Demetrios von Phaleron – ein Schüler des Aristoteles – namentlich dokumentierte:
Thales von Milet – Pittakos von Mytilene – Bias von Priene – Solon von Athen – Kleobulos von Lindos – Periandros von Korinth und Chilon von Sparta.

Nie enden die einmal gedachten, geschriebenen und geäußerten Gedanken und Werke des Menschen in ihrer zugeeigneten Wirkungsweise, stets sind sie in ihren Wandlungen einem Ornat aus Form und Gestalt unterworfen, die Semantik begründet ihr Seelenpotenzial.
In allen Zeitläuften gestalten sich daraus Wiederholungen, neue Sichtweisen auf die Dinge oder es ergeben sich geniale Bedeutungsphänomene, die aus dem Zusammenspiel ureigener Erlebnisse mit zuweilen eingeschränkten wie auch wissenschaftlichen Erkenntnissen erwachsen, die unsere Lebenswege bestimmen und ordnen mögen. Die Menschheitsgeschichte hat in ihren Entwicklungsphasen durch kulturelle, religiöse und weltoffene Wandlungen irgendwann die erhofften Sphären erklommen, die den Menschen in seinem Fortschreiten nach Höherentwicklung und Wissensdrang befähigen sollten, um die Erde besser verstehen zu können!



 

Email: hannigh@arcor.de


STICHWORTE   der Galerie des a b c ...
STICHWORTE   der Galerie des a b c ...


bambus-o bambus-l bambus-r bambus-u